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Den Blick weiten

vor 11 Stunden
1 Min. Lesezeit

Ein Hund, der laut bellt. Eine Katze, die markiert. Ein Pferd, das auskeilt. Solche Momente fallen uns auf den ersten Blick ins Auge und bleiben hängen.



Das ist ganz natürlich. Unser Gehirn speichert Unangenehmes intensiver ab, das hat uns die Evolution mitgegeben. Gleichzeitig lohnt sich ein zweiter Blick auf die Situation.


Denn Verhalten hat immer einen Grund. Dein Tier drückt in diesem Moment seine Emotion und sein Bedürfnis aus. Der Hund möchte vielleicht mehr Abstand, um sich sicher zu fühlen. Die Katze fühlt vielleicht Frust. Das Pferd hat vielleicht Schmerzen.


Wenn wir genau hinschauen, erkennen wir leichter, was dahinter steckt. Das Verhalten darf sein. Es ist keine Störung, sondern eine Botschaft. Und hier kann auch die Tierkommunikation helfen, diese Botschaft zu verstehen.


Und dann kommt der dritte Blick: Neben all dem, was uns ins Auge springt, bietet dein Tier den ganzen Tag über so viel Schönes an. Den ruhigen Moment. Den Blick zu dir. Das Vertrauen, seine Liebe, die kleinen Gesten.


Was passiert, wenn du deine Aufmerksamkeit bewusst dorthin lenkst? Das kann mehr verändern, als man vielleicht zuerst denkt. Dein Tier fühlt sich gesehen, mit allem was es ausdrückt. Und du beginnst, eure gemeinsame Zeit mit anderen Augen zu sehen.


Und wenn mal ein Tag dabei ist, an dem vieles laut und herausfordernd ist? Dann gehört auch das dazu. Nicht jeder Tag ist gleich, weder für dich noch für dein Tier. Es darf Akzeptanz da sein. Für euch beide. Wir sind alle fühlende Wesen. Und genau daraus wächst ganz viel. 🐾


Worauf richtest du bei deinem Tier gern deinen Blick?

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