Wenn dein Tier mit entscheidet
Verstehen fängt oft klein an. Nicht bei den großen Fragen, sondern bei dem, was ihr jeden Tag erlebt, im Alltag.
Zum Beispiel, indem du dein Tier mitentscheiden lässt.
Welches Geschirr fühlt sich heute für deinen Hund gut an?
Welches Halfter mag dein Pferd lieber?
Welches Leckerli findet deine Katze gerade richtig gut oder was findet dein Kaninchen heute unwiderstehlich zum Knabbern?
Du kannst deinem Tier auch die Richtung überlassen. Magst du lieber nach rechts oder links? Oder eure Lieblingsorte auf Zettel schreiben und schauen, welchen Zettel dein Tier als erstes spannend findet.
Es muss gar nichts Großes sein – gerade wenn du weißt, dass dein Tier sich schnell überfordert oder unsicher fühlt. Es geht um die kleinen Momente, in denen es spürt: Meine Meinung ist hier gefragt, ich kann selbstwirksam sein. Du wirst überrascht sein, wie klar viele Tiere antworten, wenn sie merken, dass sie mitentscheiden können.
Genau daraus wächst noch mehr Vertrauen. Und das schönste Nebenprodukt: Du beginnst, genauer hinzuschauen und ihr versteht jeden Tag noch ein Stückchen besser.
Vielleicht magst du es einmal ausprobieren und schauen, was passiert.


