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Dein Tier spürt dich. Du spürst dein Tier.

vor 14 Stunden
1 Min. Lesezeit

Tiere nehmen die kleinsten Veränderungen wahr. Unsere Atmung. Die Haltung unserer Schultern. Das Tempo, in dem wir uns bewegen. Oft, bevor es uns selbst bewusst wird.


Das liegt zum einen an den feinen Sinnen unserer Tiere und zum anderen an unseren Nervensystemen.


Wichtig: Das heißt nicht, dass du Schuld bist, wenn dein Tier unruhig ist. Und weder du noch dein Tier müssen
den ganzen Tag ruhig und entspannt sein.




Nervensysteme sind dafür gemacht, zu reagieren, aufzudrehen, wachsam zu sein, aktiv zu sein. Das ist Leben. Wichtig ist nur, dass sie sich auch danach wieder erholen dürfen. Das ist Balance.


Dabei könnt ihr euch gegenseitig unterstützen. Du musst dafür nichts Großes tun. Manchmal reicht ein kleiner Moment, bevor es losgeht:


Schließe kurz die Augen. 


Atme 5x bewusst, 
länger aus als ein. 


Spür deine Füße am Boden.


Und mache erst dann die Leine dran oder öffne die Tür zur Pferdebox.

Das ist eine kleine Einladung an dein eigenes Nervensystem, anzukommen.

Und oft spürt dein Tier diese Ruhe, noch bevor ihr den ersten Schritt gemacht habt.


Du musst nicht perfekt sein. Nur ab und zu bewusst zu dir zurückfinden. 🐾




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