Was ganzheitlich für mich bedeutet
Es gibt das Individuum, egal, ob Mensch oder Tier. Jedes Individuum hat einen Körper, Gefühle, Gedanken und Energie. Individuen stehen miteinander in Beziehung. Spüren sich, räsonieren aufeinander, kommunizieren mit dem Körper, mit Worten, mit Energie. Und jedes Individuum hat eine Lebensgeschichte mit verschiedenen Erfahrungen.
Was hat das nun mit Tierkommunikation und Tierenergetik zu tun? Ganz viel. Zum einen betrachten wir in der Tierkommunikation, was dein Tier mitteilen möchte. Dann den Körper, wie fühlt er sich an, gibt es Blockaden? Und dann die Emotionen, die gerade da sind oder in einer bestimmten Situation.
In der Tierenergetik ist es dann möglich, Blockaden zu bewegen, passende Energien zu schicken und dein Tier dabei zu unterstützen, wieder mehr in seine Balance zu finden. Wenn dein Tier körperliche Themen hat, kann die Tierenergetik dabei helfen, die Selbstheilungskräfte anzuregen. Und eine tierärztliche oder therapeutische Behandlung unterstützen – niemals ersetzen. Denn das gehört für mich zur ganzheitlichen Arbeit dazu. Es gibt wundervolle Spezialist:innen, die dein Tier auf der körperlichen Ebene gezielt unterstützen können.
Wenn dein Tier Ängste oder Unsicherheiten hat, können Tierkommunikation und Tierenergetik ganz viel bewirken. Zum Beispiel einen Grundstein legen, auf dem ihr weiter aufbauen könnt. Immer wieder positive Erfahrungen zu machen, verändert das Erleben deines Tieres – und deines gleich mit. Dabei kann das Training über positive Verstärkung ins Spiel kommen.
Und dann kommst du. Vielleicht gibt es Situationen mit deinem Tier oder in deinem Leben, in denen du dich besonders herausgefordert fühlst oder in denen du anders reagierst, als du eigentlich möchtest. Diese Situationen und Trigger sind wertvoll! Sie können ein Wegweiser dafür sein, was in dir gesehen werden möchte. Was dir wichtig ist. Was du vielleicht verändern möchtest.
Der erste Schritt ist dabei das Erkennen der Situationen oder Muster, die dich stören. Und dann ganz wichtig: die Akzeptanz. Ohne die negativen Emotionen wegdrücken zu müssen. Egal was ist, es ist okay. Du siehst es, du hast immer wieder die Wahl, eine andere Entscheidung zu treffen. Dabei können zum Beispiel Übungen aus dem Mentaltraining helfen, genauso wie kleine Techniken, die dir helfen, wieder mehr bei dir und in deinem Körper anzukommen. Schritt für Schritt.
Ein Beispiel aus unserem Leben
Louie hat Allergien, Darmprobleme und eine chronische Pankreatitis. Wir haben eine tolle Tierarztpraxis, die uns dabei hilft, den Juckreiz in Schach zu halten. Gleichzeitig arbeiten wir mit einer Spezialistin für Magen- und Darmproblemene daran, dass sein Verdauungsystem und sein Immunsystem nicht mehr auf alles reagieren müssen und dass sein Futter für ihn verträglich ist. Ich unterstütze ihn energetisch dabei. Weil er ein sehr schlauer und schneller Kerl ist, reagiert er auf alles schnell, fühlt sich auch mal ziemlich unsicher und setzt dann Grenzen seinen Erfahrungen und der Genetik bedingt schonmal laut. Auch hier kann ich energetisch mit meiner inneren Haltung unterstützen und mit Strategien aus dem bedürfnisorientierten Training – die ich bei verschiedenen einfühlsamen und kompetenten Trainerinnen lernen durfte – positive Erfahrungen für ihn schaffen. Denn mehr Stress bedeutet mehr Bauchweh und mehr Bauchweh bedeutet mehr Stress. So steht alles miteinander in Beziehung.
Und auch ich bin natürlich Teil des Systems. Mache ich mir viele Sorgen, versinke in Stress oder achte gefühlt nur auf die Probleme, die gerade da sind, strahle ich genau das aus. Und das ist auch in Ordnung, alle Emotionen gehören dazu. Entscheidend ist nur, was man daraus macht und wie lange man in diesen Emotions- und Gedankenkarussellen bleibt.
Wenn ich darauf zurückblicke, was sich alles schon positiv verändert hat, wie wir gemeinsam gewachsen sind und was heute alles möglich ist, bin ich einfach nur dankbar und bereit, dranzubleiben und den Weg immer weiter zu gehen.

Ganzheitlich bedeutet für mich also,
alle Ebenen mit einzubeziehen. Im Individuum und in der Beziehung. Weil dann echte und langfristige Veränderung passieren kann. Und auf die Balance zu achten aus Achtsamkeit und auch mal loszulassen und einfach Spaß zu haben. Und ja – die spirituelle Ebene gibt es auch, die ist vielleicht noch einen eigenen Blogeintrag wert. Vielleicht klingt das gerade alles viel oder kompliziert. Aber das ist es gar nicht. Und du musst auch nicht für alles Expert:innen aufsuchen. Aber es ist immer einen Blick auf die verschiedenen Ebenen wert, wenn es etwas gibt, das dich oder dein Tier negativ beeinflusst oder einschränkt.
Es geht darum, dass ihr den Weg findet, der zu euch passt und ihn dann geht. Das Leben ist eine wunderschöne gemeinsame Reise mit allen Hochs und Tiefs, auf der du und dein Tier miteinander erleben, entdecken, erfahren und erspüren könnt. Dafür sind wir hier.


